Und plötzlich Changemanager

Dirk Murschall Stefanie Krügl Daniel M. Richter - Und plötzlich Changemanager - HR Innovation
Das dreiundzwanzigste Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Kultur ist mehr als die Summe ihrer Teilnehmer. Sie ist ein unsichtbares Bindeglied und stärker als jedes teilnehmende Individuum. Kultur existiert in jeder Form von Gesellschaft und sie existiert auch in Unternehmen und Organisationen. Eine Kultur existiert über ihre Teilnehmer hinaus. Sie zu ändern ist schwierig. Es sind die Werte und Leitbilder, die angepasst werden müssen.

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Der ästhetische Prozess

Michael Schels - Der ästhetische Prozess - HR Innovation
Das einundzwanzigste Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Die Zentrifuge (www.zentrifuge-nuernberg.de) ist eine Initiative zur Vernetzung Kulturinteressierter und Kulturschaffender, die sich kurz nach der Schließung des Nürnberger AEG-Werks gründete. Im Jahr 2008 begann sie, Kunstausstellungen in einer verlassenen Industriehalle auf dem stillgelegten Gelände zu realisieren. Die Zentrifuge war damit einer der ersten kulturellen Nutzer auf dem industriegeschichtlich bedeutsamen Gelände. Im Laufe der Jahre hat sie mehrere hundert Künstler präsentiert und in Projekten zusammengebracht sowie viele kunst- und kulturübergreifende Projekte (mit) ins Leben gerufen. Mangels personeller und finanzieller Kapazitäten musste die Zentrifuge den Betrieb der Halle auf AEG im Juli 2014 einstellen. Aber auch unabhängig von diesem Ort setzt sie ihre Projekte fort: Sie ist Herausgeber des Magazins PILOT, Mitveranstalter des CreativeMonday, Initiator des Projekts »Forschende Kunst« sowie Kooperationspartner bei Engineering 2050 und beim Nürnberger Businesskongress. Der gemeinnützige Verein wirkt somit auch über die Zeit auf AEG hinaus als Künstler- und Vernetzungsplattform sowie als Ideeninkubator, Schnittstellen-Moderator und Impulsgeber.

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Welche Rolle spielen kulturelle Werte im Personalwesen?

Sham Jaff - Welche Rolle spielen kulturelle Werte im Personalwesen - HR Innovation
Das zwanzigste Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Globalisierung ist das große Modewort der vergangenen Jahre. Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert. Globalisierungsbefürworter verbinden mit ihr die gegenseitige Annäherung der Kulturen, fusionierende Großunternehmen und Entfaltungsmöglichkeiten, die jegliche Erwartungen übersteigen. Doch es gibt genauso viel Kritik.

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Talentförderung – Werkzeug für dynamikrobuste Höchstleistung

Gerhard Wohland - Talentförderung - HR Innovation
Das elfte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Es ist noch nicht lange her, da wurde der Begriff »Talent« lediglich mit Kunst, Sport oder Wissenschaft verbunden. Unternehmen der Wirtschaft benötigten Talente höchstens für ihre Forschung und Entwicklung, manchmal fürs Management, aber nicht für die Produktion. Hier waren Fleiß und Disziplin ausreichend. Aber dies hat sich offensichtlich geändert.
Marktdruck wird heute von Unternehmen erzeugt, die auch in ihre Produktion Talente integrieren. Für Hintergründe und weiterführende Erläuterungen sei dem interessierten Leser das Buch »Denkwerkzeuge – Wie dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen« empfohlen.

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Kunst in Unternehmen – Die neue Dimension

Thor van Horn - Kunst in Unternehmen - HR Innovation
Das zweiundzwanzigste Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Kunst und Unternehmen, das kann zusammengehen. Viele Bilder in den Gängen und Hallen von Firmen zeugen davon. Selbst Kultursponsoring ist eine immer beliebter werdende Maßnahme, um eine kulturelle Orientierung und die entsprechende Wertewelt nach außen darzustellen. Aber Künstler und Mitarbeiter im Dialog? Das erscheint unwahrscheinlich.

Eine Kooperation zweier artfremder, in Teilen konträrer Systeme? Wie sollte die funktionieren und was wäre der Nutzen? Eine stimmigere Unternehmenskultur? Ein Wandel der Strukturen? Ein Schritthalten mit dem Wandel der Werte? Das Entdecken und Fördern von Talenten? Offenheit? Ein Anstieg der Kreativität im Unternehmen? Eine andere Haltung gegenüber den Anforderungen? Glückliche Mitarbeiter oder zumindest ein besseres Betriebsklima?

Das alles und mehr wäre möglich. Pioniere wie der dm-Drogeriemarkt zeigen, dass ein »A.R.T.-Prinzip« funktionieren kann. Ist dies ein Spezialfall? Die Berührungsängste bei anderen Unternehmen scheinen groß.

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Jobsharing – Teamwork at its best!

Jana Tepe - Jobsharing - HR Innovation

Das zehnte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Stell Dir eine Welt vor, in der sich die Arbeit an Dein Leben anpasst. Eine Welt, in der wir mal mehr, mal weniger arbeiten, je nachdem, in welcher Lebensphase wir uns aktuell befinden, je nachdem, wie unsere Bedürfnisse und Prioritäten gerade sind. Eine Welt, in der Arbeit wichtig ist, erfüllend, sinngebend – ja! – aber eben auch: flexibel (und zwar wirklich flexibel), vereinbar (mit allem, was uns ebenso wichtig ist), menschlich und nachhaltig im besten und ursprünglichen Sinne.

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Unsere Persönlichkeit schlägt die Brücke zur neuen Arbeitskultur

Hans-Rainer Pohl - Unsere Persönlichkeit schlägt die Brücke zur neuen Arbeitskultur - HR Innovation

Mit innovativen Instrumenten die Arbeitswelt evolutionieren

Das fünfzehnte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Wer sich aus beruflicher Sicht oder privatem Interesse mit dem Phänomen der neuen Arbeitswelt auseinandersetzt, der wird die dazugehörigen Begrifflichkeiten schon auswendig kennen: Globalisierung, Digitalisierung, demographischer Wandel, Vereinbarkeit von Beruf und Familie – eine Liste, die sich beliebig fortführen ließe. Dabei hat jeder der Begriff seine
Berechtigung und trägt zu den Entwicklungen, die wir momentan beobachten können, auf seine Weise bei. Ich habe nicht die Absicht, diese Liste noch mit eigenen – vermeintlich neuen – Begrifflichkeiten zu verlängern oder gar mit eigenen Deutungen noch weitere Phänomene hinzuzudichten. Davon gibt es mittlerweile genug, und es ist an der Zeit, mit konkreten Ansätzen zu Lösungen beizutragen, um der sogenannten neuen Arbeitswelt Struktur zu geben. Hierzu gehört ganz sicher die zunehmende Komplexität und schnellere Taktung. Ob diese nun aus dem immer kürzeren Halbwertszeiten neuer Erkenntnisse resultiert oder den damit verbundenen sich verkürzenden Innovationszyklen, in der gleichen Zeit müssen immer mehr Informationen verarbeitet oder generiert und verteilt werden. Der Segen der IT wird damit auch zum Fluch. Die Forschungen der Neurowissenschaften haben unser Wissen darüber, wie wir Sinneseindrücke und Informationen aufnehmen und verarbeiten – kurz, wie wir denken – grundlegend neu aufgestellt und bieten uns sehr interessante Ansätze, wie wir diesen Herausforderungen begegnen können. Aus meiner ganz persönlichen Erfahrung als Berater, der sich die letzten 30 Jahre in konkreten Projekten mit dem Humankapital in Unternehmen beschäftigt hat, möchte ich in den folgenden Kapiteln zeigen, welche Sichtweisen sich überholt haben, und ein innovatives Instrument vorstellen, das Organisationen helfen kann, sich auf evolutionäre Weise neuen Herausforderungen zu stellen.

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Kultivierung einer lernenden Organisation – HR in einer neuen Rolle

Simon Dückert Katharina Kley - Kultivierung einer lernenden Organisation - HR Innovation
Das neunzehnte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

In der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts werden Wissen und Lernen immer wichtigere Erfolgsfaktoren für Unternehmen und Organisationen, wenn sie es nicht schon sind. Das führt dazu, dass sich neben den klassischen Support-Funktionen in Organisationen, wie zum Beispiel Finanzen, IT und Personal, auch Disziplinen wie Wissens- oder Innovationsmanagement herausbilden. Diese sind allerdings, Stand heute, noch weniger stark verbreitet und weniger stark formalisiert als die klassischen Unterstützungs- und Management-Funktionen.

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Gemeinsam erfolgreich – Herzlich willkommen in der Rolle einer Führungskraft

Sven Franke - Gemeinsam erfolgreich - HR Innovation
Das fünfte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Hurra! Der erste Schritt auf der Karriereleiter ist gemacht. Ab morgen bist Du Teamleiter. Endlich! Lange hast Du darauf hingearbeitet. Du hast auf Freizeit verzichtet und Freunde vernachlässigt, aber das war es Dir wert. Deine Aufgabe: Drei Teams zu einem zusammenlegen.

Montagmorgen. Ab jetzt schauen 25 Mitarbeiter auf Dich. Sie bearbeiten Aufgaben, von denen Du noch nichts gehört hast. Schon das erste Teammeeting zeigt, dass es doch nicht so einfach wird, wie Du gedacht hast. Deine neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind es gewohnt, dass man ihnen sagt, was zu tun ist. Somit ist ab jetzt Dein Tag ausgefüllt mit Meetings und dem Managen Deines Teams. Die eigenen Aufgaben machst Du, nachdem Dein Team nach Hause gegangen ist. Irgendwie hast Du Dir das anders vorgestellt. Fragt sich nur, wie?

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Führen ohne Vorgesetztenfunktion im Mittelstand – Chancen und Risiken

Katrin Froschmeier - Führen ohne Vorgesetztenfunktion im Mittelstand - HR Innovation
Das sechzehnte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Bedeutung des Mittelstands und seiner Organisationsstruktur

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie veröffentlichte 2012 Zahlen und Fakten zu deutschen mittelständischen Unternehmen. Da raus geht hervor, dass der Erfolg der deutschen Wirtschaft zu einem erheblichen Teil vom Mittelstand, also Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 1 und 50 Millionen, getragen wird.

Innerhalb dieser Organisationen prägen meist traditionelle familiäre Strukturen das Bild. Rund 95 % der in Deutschland ansässigen Unternehmen bezeichnen sich selbst als familiengeführtes Unternehmen, oder es wird zum Beispiel zum Zwecke der Personalbindung ein großes Augenmerk auf Familienfreundlichkeit und ein gutes soziales Miteinander gerichtet. Aus der Tradition heraus sind die Führungsetagen der mittelständischen Unternehmen immer noch sehr männerdominiert. Mit dem aktuell stattfindenden Generationswechsel rücken aber auch in den Betrieben mit 10 bis 500 Mitarbeitern zunehmend Frauen in die Führungsebenen vor. Es trifft nun ein junger, gut ausgebildeter Nachwuchs aus der Generation 20 bis 40, der bereits im Sinne der Gleichberechtigung erzogen wurde, auf vorwiegend männliche Führungskräfte der älteren Generationen, die noch geprägt sind vom autoritären Führungsstil und klaren männerdominierten Strukturen.

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Soziales Intranet und Social Collaboration – Ein Erfahrungsbericht

Dirk-Murschall-Soziales-Intranet-und-Social-Collaboration-HR-Innovation
Das vierte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Wie und ob soziale Netzwerke in der internen Unternehmenskommunikation funktionieren können.

Es tut sich was in der Unternehmenskommunikation. Organisationen kommunizieren digital mit Kunden, Fans und Kritikern und tauschen sich mit ihnen im Internet aus. Dort hat sich eine ganze Generation daran gewöhnt, bei Lob, Wünschen, Kritik oder sonstigen Gefühlsregungen auf blaue Daumen zu klicken und Kommentare zu schreiben. Derartige Kommunikation geht leicht von der Hand und spart Porto. Verbucht werden diese Aktivitäten auf Organisationsseite als Marketing, Akquise, Kundenbindung, Reichweitensteigerung und PR. Die klassischen Kanäle werden nach wie vor bedient, sind aber oft nicht mehr relevant, um bestimmte Zielgruppen und Nutzerkreise zu erreichen. Die viel zitierte Generation Y (oder die Digital Natives) ist es gewohnt, digital, kollaborativ, mobil und über fast beliebige Grenzen hinweg zu kommunizieren. Wenn eine Organisation nicht den Anschluss verlieren möchte, kommuniziert sie nach außen hin am besten auch digital. So weit, so gut, aber was ist mit der Kommunikation nach innen? Auch dort findet ein Generationswechsel statt und es kommen Menschen an Bord, die mit dem Internet aufgewachsen sind. Nur regieren auf so manchem Dampfer noch die E-Mail, die statischen Intranetseiten oder vielleicht noch das Netzlaufwerk als Kollaborationswerkzeug. Dabei lässt sich viel aus dem, was in den digitalen sozialen Medien passiert, lernen und in der internen Kommunikation auch einsetzen.

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Deutschland übersieht und verpasst Potenziale für Wachstum

Klaus Behrla - Deutschland übersieht und verpasst Potenziale für Wachstum - HR Innovation
Das dreizehnte Kapitel aus dem Buch HR Innovation: Gemeinsam Unternehmenskultur umdenken

Eine Strategie gegen den IT-Fachkräftemangel

Die Diskussionen rund um den IT-Fachkräftemangel mitsamt seinen gravierenden Folgen sind allgegenwärtig und werden allmählich in ihrer Ausprägung lästig. Statistiken und Berichte dazu, zum Beispiel vom Branchenverband BITKOM oder von der politischen Ebene der Europäischen Kommission, sorgen für eine andauernde Alarmierung – und das mit Recht. Wir haben es mit nicht weniger als einem der gravierendsten Probleme für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und zusätzlich in weiteren europäischen Ländern zu tun. Dennoch hält sich der Eindruck, dass sich kaum etwas an den Verhaltensmustern der Bedarfsträger ändert und dass es an Strategien zur Bekämpfung des Problems mangelt.

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