In Unternehmen beginnt interne Kommunikation bereits mit einem Aushang am schwarzen Brett. Es stehen mit Rundschreiben, E-Mailverteilern bis hin zum Intranet auch etliche weitere Informationskanäle zur Verfügung. So manch eine Organisation veröffentlicht Mitarbeiterzeitungen oder hat mit „Social Software“ Technologie im Einsatz, die die organisationsweiten sozialen Netze der Mitarbeiter abbilden kann.

Pinboard (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pinboard.jpg)

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In welcher Form auch immer kommuniziert wird, die interne Kommunikation im Unternehmen bezieht sich maßgeblich auf die Mitarbeiterkommunikation. Sie ist Teil der Corporate Identity einer Organisation und hat das Ziel, ein „Wir-Bewusstsein” entstehen zu lassen, es zu fördern und zu stärken. Die richtigen Kommunikationskanäle sind wichtig und sollten der Ausrichtung des Unternehmens entsprechen. Ein Softwareunternehmen kann gut interne Chaträume einsetzen, und dürfte damit mehr erreichen, als mit einem wöchentlichen Aushang an der Kaffeeküche.

Durch eine gute Mitarbeiterkommunikation soll sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter ein einheitliches Unternehmensbild erhalten und dieses auch nach außen tragen können. Die Ansprache, formelles Sie oder informelles Du, kann schon ausschlaggebend für ein ansprechendes Wertesystem sein. Die Art und Weise in wie weit innerhalb von Abteilungen, Teams oder Hierarchien kommuniziert wird und wie sich diese Gruppen abgrenzen, kann maßgeblich den Erfolg eines Unternehmens beeinflussen.

Eine gute Mitarbeiterkommunikation bzw. interne Kommunikation kann Motivationspotenziale bei den Mitarbeitern freisetzen und somit die Effizienz des Unternehmens steigern.

Mitarbeiter tragen die Botschaften, die sie durch die interne Kommunikation im Unternehmen erhalten, nach außen. Somit kann durch eine gute interne Kommunikation im Unternehmen sichergestellt werden, dass die Botschaften einheitlich sind.

Wichtig ist indes, dass die Unternehmenskommunikation zu jeder Zeit glaubwürdig, authentisch und relevant ist. Neben den offiziellen Kommunikationskanälen gibt es seit je her mit dem inoffiziellen „Flurfunk“ ein Medium, dass sich nur indirekt steuern lässt. Im Idealfall bildet auch die offizielle Kommunikation inhaltlich den „Flurfunk“, also die informellen Gespräche der Mitarbeiter, mit ab und thematisiert diese. Mit einer guten Unternehmenskommunikation liegen diese beiden Informationskanäle inhaltlich nicht sehr weit auseinander.