“Online Marketing möchte ich bis an das Ende des Internets machen” – Die Berufsromantik der neuen Generation Arbeitnehmer.

Wir wissen mittlerweile alle, dass es nicht mehr nur um das Arbeiten um der Arbeit Willen geht sondern darum, dass Menschen einen Beruf ausüben wollen, der sie erfüllt. Gerade in der digitalen Wirtschaft ist dies ein wichtiges Thema und die allseits diskutierte Generation Y findet als Thema Einzug in sämtliche Vortragsreihen und Messehallen dieser Welt. Alle wollen diese neue Generation Arbeitnehmer begeistern. Es geht auf einmal um Sinn stiftende Arbeit, einen wirklichen Beitrag leisten können und dabei viele Freihalten haben. In Bezug auf Arbeitszeit, -ort, -dauer und -inhalt. Denn Arbeit soll erfüllen und nicht nur eine Aufgabe sein.

Klempner 1880

Der Klempner“. Aus: Was willst du werden? Bilder aus dem Handwerkerleben (um 1880) (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Klempner_1880.jpg)

Bei so viel Berufsromantik stellt sich die Frage, wie lange unsere Generation noch in der Art von Job bleiben kann, die es im Moment im digitalen Bereich zu geben scheint. „Online Marketing bis an das Ende des Internet“ – was bedeutet das überhaupt? Wird es in 30 Jahren, wenn die Generation Y kurz vor der Rente steht, überhaupt noch die Jobs von heute geben? Ich denke wir sollten uns alle darauf einstellen, dass keiner vor uns in 30 Jahren noch den Job macht, den er zurzeit macht – vor allem nicht in der Digitalen Wirtschaft. Lehrer und Ärzte wird es auch in 30 Jahren noch geben, aber was wird wohl aus unseren Jobs?

Das Schöne und Beängstigende zugleich ist, dass diese Frage zurzeit noch niemand beantworten kann. Aber wenn es soweit ist, dann stellen wir uns schon drauf ein. Denn eins zeichnet die Generation Y ja auf jeden Fall aus, und das ist Flexibilität.